Bilder und Berichte

Bilder und Berichte aus dem Gemeindeleben

(Fotos zum Vergrößern – falls nötig – bitte anklicken!)

 

Impressionen vom Frauenfrühstück am 21. Oktober 2017

Voller Begeisterung strömten etwa 100 Frauen in den Gemeindesaal, um ihre ehemalige Pfarrerin Kerstin Reinold wieder zu sehen und zu hören. Anfangs begrüßte Frau Holm im Namen des Teams vom Frauenfrühstück Frau Reinold als Referentin zu dem Thema: „Mit Lust und Freude neue Lebensenergie entdecken“.  Lebensenergien weckte schon Frau Viereck, indem Sie 17 (!) Speisen ankündigte und sogar eine Schwabenecke mit Maultaschen aufs Buffet gezaubert hatte – mit zartem Hinweis auf Frau Reinolds Herkunft. Beflügelt stärkten wir uns bereits vor dem Vortrag, es schmeckte köstlich!

Danach war unsere Aufmerksamkeit gefordert und Frau Reinold sprach über das Thema Stress. Sie stellte uns einen Tag mit ihrer Familie vor, mit viel Arbeit und Unruhe – wie bei den meisten von uns Sie fragte: Woher kommt Stress? Und erläuterte, dass die Erwartungen an uns hoch sind, ständige Erreichbarkeit und Unterbrechungen werden erwartet. Aber wie können wir Stress abbauen? Mit praktischen Atemübungen aktivierte uns Frau Reinold. Wir achteten auf richtige Sitzhaltung, horchten in uns hinein: Wie atme ich eigentlich? Nach mehrfachen Übungen mit – Ausatmen – Einatmen – Pause – wurde es mucksmäuschenstill im Saal. Wir konnten bestätigen: Kontrolliertes Atmen hilft uns, inne zu halten und zu entspannen. Im Alten Testament wird deshalb der Atem auch als Lebensatem bezeichnet. Wie können wir jedoch Stress vermeiden? Wir schaffen dies durch Nein-Sagen in der Familie, bei Freunden und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Nur, wie schützen wir uns vor uns selbst? Vor einem Ausgebrannt sein? Wir sollten uns fragen: Was ist mir wichtig? Was will ich eigentlich? Was sind meine Energieräuber? Nein-Sagen erfordert Mut von uns! Frau Reinold wies auf das hilfreiche Buch „Nein aus Liebe“ vom Dänen Jesper Juul hin.

Täglich Zeit nur für sich zu haben, muss in der Familie erkämpft werden. Hier kann auch eine Meditation zum Entspannen verhelfen. Wir stellten uns auf Anregung von Frau Reinold einen Lieblingsbaum vor. Wo steht er? Wie sehen seine Blätter aus? Wie ragt er in den Himmel und in die Sonne? Zum Schluss fragte Frau Reinold noch: Kann ich denn noch genießen? Kann ich Beziehungen pflegen, die mir gut tun? Habe ich Zeit für ein Gebet? Habe ich Zeit für mich, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Und wir schmunzelten, als die Pfarrerin Reinold auf die10 Ratschläge von Papst Franziskus hinwies, die auch im Internet zu finden sind. Davon ist einer: Täglich einen kleinen Schritt tun. Mit großem Beifall verabschiedeten wir Frau Reinold, die sich noch für Gespräche bereithielt. Und wir dankten Frau Viereck und ihren fleißigen und kreativen Helferinnen für das erlesene Frauenfrühstück, von dem die Vorräte kein Ende nehmen wollten. Für 100 Leute so schön zu decken und zu kochen, das war eine Meisterleistung!

Hildegund Röll

 

 

Ausflug des Kindergottesdienstes zur Wartburg

Als uns die Rengershäuser Landfrauen im letzten Jahr eine Spende aus dem Kuchenverkauf vom Hüttfest überreichten, haben wir uns vorgenommen, davon mit dem Kindergottesdienst etwas Besonderes zu unternehmen. Zuerst dachten wir an einen Tag auf dem Lernhof Natur und Geschichte in Kassel, doch dann hatten wir eine viel bessere Idee: Wir fahren im Lutherjahr nach Eisenach zur Wartburg.

Am 24. Juni 2017 war es dann soweit, morgens um acht Uhr haben wir uns mit 13 Kindern und 6 Erwachsenen in mehreren Autos auf den Weg gemacht. An der Wartburg angekommen, ging es zu Fuß den ehemaligen Eselspfad zur Burg hinauf. Mit Audioguides ausgerüstet, haben wir dann die Burg erkundet. Es galt, 16 Eselchen zu finden und an jeder dieser Stationen von dem kleinen Johannes etwas über Luther und die Wartburg zu erfahren.

Wir haben gehört, dass Martin Luther auf die Wartburg geflüchtet ist und dort als Mönch unter dem Namen Junker Jörg gelebt hat. Gott sei Dank musste er nicht in das tiefe Verließ, das sich in dem hohen Turm der Burg befindet. Er hat auf der Wartburg die Bibel aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzt. Im Museum konnten wir uns die alten Bibeln anschauen. Er hat damals alles fein säuberlich mit der Hand abgeschrieben. Aber weil das alles so mühsam war, kam er auf die Idee, die von ihm übersetzte Bibel mit einer Druckerpresse zu drucken und sie damit vielen Lesern auf deutsch zugänglich zu machen.

Bei unserem Gang durch die Burg kamen wir auch in die Elisabeth-Kemenate, einem mit edlen Mosaiken geschmückten Raum, und haben erfahren, dass 300 Jahre vor Martin Luther auch die Heilige Elisabeth auf der Wartburg gewesen ist.

Außerdem hat die Wartburg einen wunderschönen alten Festsaal, in dem ab und zu Konzerte stattfinden. Zum Schluss konnten wir dann noch einen Blick in die Schreibstuben von Martin Luther und seinen Schreiberlingen werfen. Martin Luther soll sein Tintenfass an die Wand geworfen haben, weil er dachte der Teufel wäre hinter ihm her. Der Fleck ist aber heute nicht mehr zu sehen.

Nach einer kleinen Mittagsrast ging es wieder in Richtung Kassel. Im Wildpark Knüll haben wir dann noch einen schönen Nachmittag verbracht. Das war ein besonderes Highlight für die Kinder. Die Bilder sprechen für sich.

Zum Abschluss gab es noch eine Runde Pommes und Eis für alle und als Andenken ein „Lutherradiergummi“. So gegen sieben Uhr waren wir dann wieder zu Hause.

Vielen herzlichen Dank noch einmal den Landfrauen, die uns mit ihrer Spende diesen schönen Tag ermöglicht haben.

P. S. Das Wetter war natürlich auch super – wenn Engel reisen…

Bericht und Bilder: Karin Damm

 

 

 

Eindrücke vom Frauenfrühstück – Frauen bewegen Geschichte – die weibliche Seite der Reformation

Beim Frauenfrühstück am 18. März 2017 wurden wir mit einem bunten Schlemmerbuffet verwöhnt. 85 Frauen erfreuten sich an den Frühlingsblumen und Ostereiern auf den liebevoll gedeckten Tischen. Das Frühstücksteam hatte wieder einmal viele interessante Gerichte ausgesucht. Schön, dass die Rezepte dazu immer gleich parat liegen. Denn es lohnt sich, das Eine oder Andere davon zuhause auszuprobieren.

Passend zum Lutherjahr referierte Frau Dr. Cornelia Schlarb über Frauen, die im 16. Jahrhundert reformatorisch tätig und wirksam waren. Neben den bekannten männlichen Reformatoren emanzipierten sich nämlich auch viele Frauen von der Kirche und begannen, sich in die theologischen und kirchenpolitischen Auseinandersetzungen ihrer Zeit einzumischen. Außer der uns allen bekannten Katharina von Bora lernten wir aber auch andere Frauen der damaligen Zeit kennen, die mit ihren Gedanken und Taten den Fortgang der Reformation in ganz unterschiedlicher Weise prägten. Darunter waren Pfarrfrauen, Witwen oder auch Adlige, die zur damaligen Zeit viel bewegten, aber auch riskierten. Erst spät wurde bekannt, dass wir diesen Frauen viel zu verdanken haben: Z. B., dass zur Reformationszeit eine Bildungsbewegung begann, die auch die Mädchen erfasste. Oder dass die Priesterehe legalisiert wurde und die Rolle der Frau in der Ehe aufgewertet wurde. Von diesen ersten Impulsen der Reformation bis heute waren die letzten 500 Jahre jedenfalls ein langer und beschwerlicher Weg bis hin zum heutigen Beruf der Pfarrerin.

Es war sehr interessant, von dieser weiblichen Seite der Reformation und ihrer Wirkungsgeschichte zu erfahren. Mit vielen neuen Informationen bereichert, bedanken wir uns herzlich bei Frau Dr. Schlarb und dem Frühstücksteam. Wir freuen uns auf das nächste Frauenfrühstück am 21. Oktober 2017.

Ellen Siebert (Text und Fotos)

 

Feuerwehrübung in der Rengershäuser Kirche – Einsatzstichwort „Brand im Gebäude“

„F2Y: Brand im Gebäude mit Menschenleben in Gefahr in der Kirche Rengershausen“, hieß es für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rengershausen bei einer Übung am 13.03.2017. Die Alarmierung erfolgte über Funk. Erstmals wurden hierbei die seit neuestem hessenweit eingeführten Einsatzstichworte verwendet.

Um die baulichen Besonderheiten der Rengershäuser Kirche kennenzulernen, wurde diese Übung geplant und durchgeführt. Die Lage stellte sich beim Eintreffen der Feuerwehr wie folgt dar: Bei Arbeiten an einem Elektroverteiler war es zu einem Stromunfall mit anschließender Brandfolge gekommen. Der Elektriker war bewusstlos auf der Treppe zusammengebrochen, zwei weitere anwesende Personen, Organist und Pfarrer, befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf der Empore. Durch die Rauchentwicklung war es ihnen nicht möglich, das Gebäude selbstständig zu verlassen.

 

Der Gruppenführer des ersten Löschfahrzeuges entschied sich als Erstmaßnahme, nachdem er das Gebäude und die Umgebung erkundet hatte, für eine Menschenrettung und schickte zwei Trupps unter Atemschutz in die Kirche. Die besondere Schwierigkeit war, dass die Treppe durch den Brand nicht nutzbar war und der Zugang zur Empore über eine Steckleiter erfolgen musste. Im Anschluss wurde die Brandbekämpfung durchgeführt.

Die Kameraden des zweiten Löschfahrzeuges stellten die Wasserversorgung sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus und unterstützen die Mannschaft des ersten Fahrzeuges bei der Erstversorgung der geretteten Personen. Während der Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen wurde ein Druckbelüfter eingesetzt, um den Angriffsweg für die Feuerwehr möglichst rauchfrei zu machen. Dieses Vorgehen basiert auf den Grundregeln der taktischen Ventilation, bei der schon in einer sehr frühen Einsatzphase versucht wird, Rauch und Wärme aus dem Gebäude abzuführen.

Die zu rettenden Personen in der Kirche wurden von drei Jugendlichen aus der Rengershäuser Jugendfeuerwehr dargestellt. Vielen Dank an dieser Stelle für eure Unterstützung!

Im Anschluss an die Übung bestand die Gelegenheit die gesamte Kirche, inklusive des Dachgeschosses und des Glockenturmes zu besichtigten. Diese Räume sind für Publikumsverkehr nicht zugänglich, und so war es für alle Kameraden das erste Mal, die Kirche „von oben“ zu sehen.

Ein Gruppenfoto vor dem Altar rundete diesen Übungsabend ab.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Küsterin Melanie Leister, die es ermöglichte, dass die Übung in der Kirche stattfinden konnte!

(Text: Thorsten Rother, Bilder: Freiwillige Feuerwehr Rengershausen)

 

Was ist denn fair?“ – Impressionen vom Weltgebetstag – Philippinen – am 3. März 2017 in Guntershausen

Das Bild einer Frau, die eine Waage hält, sowie eine große Waage auf dem bunt geschmückten Altar wecken sofort Aufmerksamkeit. Schnell wird deutlich, dass die Waage symbolisch für die Frage „Was ist denn fair?“ steht. Drei Frauen unterschiedlichen Alters erzählen stellvertretend von Ungerechtigkeiten in ihrem Land. Denn die über 7000 Inseln der Philippinnen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Wir hören von Arbeitsrechtsverletzungen, Naturkatastrophen und ihren Nachwirkungen, Gewalt und Ausbeutung der vielen Haushaltshilfen. Sie sprechen aber auch an, dass wir Teil von diesen ungerechten Strukturen sind, diese aber oft nicht sehen wollen und uns ausreden, obwohl Hilfe und Veränderung so dringend nötig wären.

Die Frauen der Philippinen stellen daher das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt. 20, 1-16) in den Mittelpunkt des Gottesdienstes, in dem es um Gerechtigkeit und faire Verteilung geht. Sehr gut kommt in der Dialogpredigt zum Ausdruck, dass Gott in diesem Gleichnis den Zusammenhang von Leistung und Lohn durch den Blick der Güte sieht. Er fragt nicht: „Was hast du geleistet?“ sondern: „Was brauchst du zum Leben?“ Gerechtigkeit wird hier ganz anders definiert. Die philippinische Tradition des Dagyaw“ nimmt sich das zum Vorbild: Aufbau und Stärkung einer Gemeinschaft, die getragen ist von Mitgefühl und Sorge füreinander. Symbolisch wird das im Gottesdienst durch das Verteilen von Reis an die Gottesdienstbesucher dargestellt. Und so fordern sie uns auch mit Nachdruck zu eigenem Engagement für mehr Solidarität, Nächstenliebe und Gerechtigkeit auf, um in schwierigen Lebenslagen durchzuhalten und Kraft zum Kämpfen zu bekommen.

Musikalisch werden wir von der kleinen „Miniband“, bestehend aus Gesa Kiekel und Rolf Woermann, begleitet.

Die Kollekte von 376,45 € geht an eine Hilfsorganisation, die an verschiedenen Stellen Lebenshilfe für philippinische Frauen anbietet.

Es war wieder einmal ein sehr gut vorbereiteter und informativer Gottesdienst. Vielen Dank an das ideenreiche WGT-Team, das im Anschluss noch mit seinen Kochkünsten überzeugte. Alle philippinischen Spezialtäten im liebevoll geschmückten Kirchsaal schmeckten vorzüglich.

Das WGT–Team würde sich sehr über Verstärkung freuen. Wer Lust hat, im nächsten Jahr mitzumachen, ist herzlich willkommen!

Ellen Siebert (Text und Fotos)

 

 

10 Jahre Frauenfrühstück – Eindrücke von der Jubiläumsfeier

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Kriminalgeschichten aus der Bibel – ein spannendes Frauenfrühstück am 19. März 2016

Das Frauenfrühstück am 19.3.2016 war wieder ein voller Erfolg:

Rund 80 Frauen trafen sich im Gemeindesaal in Rengershausen. Es erwartete uns ein schmackhaftes, reichhaltiges Buffet, von dem wir einige Fischgerichte, Salate und Süßspeisen genießen konnten. Ein großes Lob an das fleißige Team unter der Leitung von Irmgard Viereck!!

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Das Thema Kriminalfälle in der Bibel versprach spannend zu werden. Als Referentin war Frau Deborra Gillessen unser Gast.

Es gelang ihr, uns mit einigen Geschichten aus der Bibel mit brutalen und kriminellen Inhalten sehr nachdenklich zu machen.

Beispielsweise die Geschichte von Kain und Abel.

Diese üble Geschichte ist kein tragischer Einzelfall, wie wir heute wissen. Kain erschlägt seinen Bruder aus selbstsüchtigen, niederträchtigen Motiven, nämlich Eifersucht. Es ist eine Geschichte, in der sich das Wesen der Menschen spiegelt.

Oder die Geschichte vom großen Massaker in Bethlehem, bei dem König Herodes aus Angst vor einem Konkurrenten sämtliche Kleinkinder in der Umgebung töten lässt. Ein staatlich organisierter Massenmord, dem der neugeborene Jesus nur knapp entkommt.

Geschichten von Steuerbetrug, Verleumdung, Vergewaltigung usw. zeigen uns, dass das, was wir heute täglich aus den Nachrichten erfahren oder in Zeitungen lesen, auch damals in ähnlicher Form schon passiert ist.

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Die Bibel liest sich an vielen Stellen wie ein spannender Krimi. Sie ist kein Buch für Träumer, die auf der Suche nach der heilen Welt sind. Die Bibel ist ein Buch mit Bodenhaftung. Gerade weil sie die Schattenseiten des Lebens nicht ausspart, ist sie ein glaubwürdiges, authentisches und hochaktuelles Buch.

Mit dieser Erkenntnis ging der Vormittag zu Ende und wir gestärkt nach Hause. Die große Besucherzahl zeigt das Interesse an dieser inzwischen sehr etablierten Veranstaltung. Es ist einfach der Mix von gutem Essen und interessanten Themen, den wir Frauen lieben.

Text: Rosemarie Gibhardt

Fotos: Ellen Siebert

 

Ein bunter und fröhlicher Punkt 5 Gottesdienst am 20. März 2016

Zum Punkt 5 Gottesdienst am Frühlingsanfang wurden wir mit Blütensamentüten, schwebenden Schmetterlingen und einem Blütenteppich auf dem Boden in der Guntershäuser Kirche begrüßt. Es war schließlich Frühling, als Gott die Welt erschuf!

Dieses Motto hatte sich das Vorbereitungsteam ausgesucht, und wir konnten einen fröhlichen und bunten Gottesdienst genießen.

 

 

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Ein neues Element im Punkt 5 Gottesdienst war ein Quiz der Kinder Marisa und Gian Kurz sowie Jonas und Janis Kiekel. Wie bei den bekannten „dings-da-Kindern“ aus dem Fernsehen, wurden im Vorfeld kurze Filmszenen mit den Kindern gedreht und dann im Gottesdienst eingespielt. Es sollten Begriffe rund um den Frühling von alt und jung erraten werden. Besonders erheiternd dabei war u. a. zu erfahren, dass die „Frühjahrsmüdigkeit“ bei manchen Männern das ganze Jahr andauert und dass beim „Frühjahrsputz“ die Männer auch mal wieder arbeiten müssen. Es wurde herzlich gelacht und die Kinder haben das ganz prima gemacht.

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Frühlingsgefühle, der Zauber des Neubeginns, die Schönheit der erwachenden Natur, die Schöpfung und die Auferstehung Jesu zu Ostern wurden in der Dialogpredigt erwähnt.

Gesa und Andreas Kiekel hielten diesen Dialog auf sympathische Weise und hatten zur Mitfreude der Gemeinde sichtlich ihren Spaß dabei.

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Beim Agapemahl und den Fürbitten von Gottesdienstbesuchern konnten wir innehalten und persönlichen Gedanken nachgehen.

Das breite Repertoire der Punkt 5 Band hat mit modernen Liedern rund um das Thema Frühling und Glauben diesen „anderen“ Gottesdienst wieder hervorragend ergänzt und gelingen lassen.

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Vielen Dank an das Team und die Band.

Emmi Krug wurde nach langjähriger Mitarbeit aus dem Punkt 5 Team verabschiedet. Mal sehen, wer uns jetzt die leckeren Fettenbrote schmiert, die es anschließend immer gibt???

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Wir freuen uns auf den nächsten Gottesdienst dieser Art zum Gemeindefest am 19. Juni 2016 in Guntershausen. Dann gibt es, weil es zeitlich besser passt, einen Punkt 2 Gottesdienst.

Ellen Siebert (Text), Helmuth Krug (Fotos)

 

2. Männerfrühstück am 10. Oktober 2015

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(Foto: Herbert Siebert)

Zum 2. Männerfrühstück trafen sich 20 Männer aus unserer Kirchengemeinde am 10.10.2015 im Gemeindehaus in Rengershausen.

Der Referent, Polizeihauptkommissar i.R. Wolfgang Apsel, gab uns einen Einblick zu den vielfältigen Aufgaben der Bundespolizei. Er berichtete dabei sehr anschaulich über Einsätze, bei denen er selbst beteiligt war.

Dazu gehörten z.B.

– der Einsatz beim Baader-Meinhof-Prozess

– Einsätze in Wackersdorf und Gorleben oder beim Bau der Startbahn West des Frankfurter Flughafens

– Einsätze bei NPD-Demos und Einsätze bei der Flugsicherheit

– die Begleitung von Fußballfans zu der WM 2006 in England

– und der Einsatz beim G8-Gipfeltreffen in Heiligendamm in 2007

Anschließend wurde wieder gemeinsam gefrühstückt.

Vorausschau 3. Männerfrühstück – Wanderung mit Forellenessen

Unser 3. Männerfrühstück findet am 16.04.2016 statt.

Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Gemeindehaus in Rengershausen.  Von dort wandern wir gemeinsam am OTC vorbei nach Guntershausen und von dort an der Fulda zurück nach Dittershausen. In der Anglerhütte des Angelverein Hassia e.V. Fuldabrück an der Brücke nach Dittershausen gibt es einen Vortrag über die aktuell vorhandenen Fische in der Fulda ( es gibt erstaunlich viele Sorten !!! ) Zum gemeinsamen Frühstück gibt es dann frisch geräucherte Forellen! (Kostenbeitrag 5 €) Da die Forellen frisch geräuchert werden, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich ! Wer sich zusätzlich frisch geräucherte Forellen mit nach Hause nehmen will, sollte dies bei der Anmeldung bitte mit angeben. Für Interessierte, die teilnehmen, aber nicht wandern können, wird ein Fahrservice eingerichtet.

Bitte anmelden bei

Dieter Gibhardt, ( dietergibhardt@web.de ) Tel. 0561 497740

Heinz Koch, ( hh-kobo@t-online.de ) Tel. 0561 495699

Dieter Gibhardt

 

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land…
Ein besonderes Erntedankfest am 4. Oktober 2015

Erntedank in einer Scheune bietet Platz und eine besondere Kulisse. So kamen auch viele große und kleine Besucher zum diesjährigen Familiengottesdienst in die Feldscheune nach Rengershausen.

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Es gab viel zu feiern in diesem Jahr: Neben dem Dank für eine gute Ernte, waren viele Kinder mit ihren Taufkerzen gekommen, die noch einmal zur Erinnerung an die Taufe an der Osterkerze entzündet wurden. Der Kindergottesdienst hat mit bunten Kostümen und einer extra gebauten Bühne die Geschichte vom reichen Kornbauern spielend erzählt.

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Frau Hildegund Röll wurde schließlich für 27 Jahre Kindergottesdienstarbeit in Guntershausen geehrt und verabschiedet. Sie erhielt für ihre Verdienste die Maria-Magdalenen-Medaille unserer Landeskirche. Frau Birgit Pfeiffer wurde ebenfalls für viele Jahre Unterstützung in der Kindergottesdienst- Arbeit gedankt. Im Anschluss konnte man sich Kaffee und Kuchen der Landfrauen sowie Bratwürstchen schmecken lassen. Die Kollekte sowie der Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf kommt den Flüchtlingen in unserer Region zugute. Vielen Dank an alle, die mit viel liebevoller Vorbereitungsarbeit zum Gelingen beigetragen haben.

Ellen Siebert

 

 

Frauenfrühstück 31. Oktober 2015

Leben mit einer Behinderung in Kenia und Ghana

Viele Informationen dazu beim Frauenfrühstück am 31. Oktober 2015

Beim Frauenfrühstück am 31.10. hatten wir wieder einmal eine gute Möglichkeit, über unseren Tellerrand hinaus zu schauen. Auf unseren Tellern befand sich: Taboulé- Couscous-Salat, afrikascher Avocado-Salat, Chapati-Fladen und afrikanischer Erdnusstopf. Das alles und noch so viel mehr Leckereien passten genau zum Thema und machten deutlich, wohin wir schauen sollten, nämlich nach Kenia und Ghana.

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Das Frauenfrühstücksteam: v.l.nr.: Sabine Holm, Helga Lenz, Susanne Holm (Referentin), 
Irmgard Viereck, Ute Wedel, Inge Weigt, Margrit Norwig, Herta Fukas, Christiane Kurz, 
Renate Neuheuser, Marianne Hucke

Wie leben Kinder mit einer Behinderung in diesen Ländern, wer kümmert sich, welche Chancen haben sie? Dazu referierte Susanne Holm aus Bielefeld, die dort als Sonderschulpädagogin für sehbehinderte Kinder arbeitet. Während ihrer Studienaufenthalte in Kenia und Ghana gründeten sie und ihr Ehemann den Verein „Ananse – support of people with special needs. e.V“. (www.ananse.org), der nun seit 2000 besteht und von Bielefeld aus ehrenamtlich und gemeinnützig arbeitet. Ananse ist das afrikanische Wort für Spinne. Und genauso wie eine Spinne ihr Netz webt, möchte der Verein die Arbeit von Menschen in verschiedenen Ländern und Kontinenten miteinander verbinden, damit Projekte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Rahmen von Entwicklungszusammenarbeit unterstützt und gefördert werden Ein Ziel ist es, dass z.B. sehbehinderte Kinder in Kenia Zugang zu Bildung erhalten und damit berufliche Perspektiven erlangen. Augenkrankheiten und damit entstehende Blindheit sind in Entwicklungsländern aufgrund von Mangelernährung, unzureichender medizinischer Versorgung und Hygiene ein großes Problem.

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v.l.n.r.: Referentin Susanne Holm, Pfarrerin Andrea Brede-Obrock und Irmgard Viereck, 
Susanne Holm und Irmgard Viereck

Anhand von einigen bereits erfolgreich umgesetzten Hilfsprojekten wurde deutlich, wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Ananse mit den zuständigen Stellen und Institutionen aus Deutschland vor Ort in Kenia und Ghana mit den dortigen Ansprechpartnern sehr einfühlsam und zielorientiert zusammen arbeiten. Es werden u. a. Fördergelder beantragt und zur Verfügung gestellt. Dabei wird genau darauf geachtet, dass diese auch dort ankommen, wo sie benötigt werden. Auch mit Hilfe von Spenden können neue und bestehende Projekte unterstützt werden.

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afrikanisches Schlemmerbuffet und bunte Tischdeko aus Afrika

Daher geht unsere Spende vom Frauenfrühstück in Höhe von 450 € direkt an Ananse, um diese hilfreiche Organisation zu unterstützen. Von allen Teilnehmerinnen geht ein besonderer Dank an Susanne Holm für ihre bewundernswerte Arbeit und ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für Menschen mit Behinderungen in Afrika.

Für den Terminkalender: Das nächste Frauenfrühstück findet am 19.03.2016 statt sowie am 08.10.2016 mit einem „Jubiläumsfrühstück“ zum 10jährigen Bestehen.

Text und Fotos: Ellen Siebert

 

Guntershäuser Missionsfest 31. Mai 2015

Unter dem Motto „Miteinander unterwegs auf dem Weg des Glaubens“ fand am 31. Mai 2015 das Guntershäuser Missionsfest anlässlich des Besuchs einer Delegation aus unserer Partnergemeinde in Eastern Cape (Südafrika) und der Einführung von Pfarrerin Brede-Obrock statt.

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Himmelfahrtsgottesdienst am 14. Mai 2015

Zum Gottesdienst im Grünen am Himmelfahrtstag trafen sich Klein und Groß zum Familiengottesdienst unter freien Himmel am Sportplatz in Rengershausen.

Die Kinder vom Kindergottesdienst Rengershausen waren auf der Suche nach Fußspuren Gottes. Dabei haben Sie biblische Geschichten pantomimisch dargestellt. Außerdem konnten die Kinder viele schöne Lieder aus ihrem Repertoire darbieten. Alle Besucher haben eifrig mitgemacht.

 

Männerfrühstück am 11. April 2015: Was lange braucht, wird gut…

Bis zum letzten Moment wussten die Organisatoren des 1. Männerfrühstücks nicht, wie viele Teilnehmer sich denn nun wirklich zum Vortrag „Die Geschichte des Volkswagenwerkes von der Steinzeit bis heute “ im Gemeindesaal in Rengershausen einfinden würden. 22 Männer hatten sich ( wie gewünscht ) angemeldet…

Es konnten dann aber 44 interessierte Männer aus Guntershausen und Rengershausen, Oberzwehren und Altenbauna begrüßt werden. Gut, dass reichlich Ahle Wurst, Gehacktes und Getränke vorhanden waren. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten (der Nachschub von Kaffee dauerte etwas länger als geplant) und dem Aufbauen einer weiteren Tischgruppe konnten alle Teilnehmer in gemütlicher Runde frühstücken. Horst Kramer vom Volkswagenwerk in Baunatal nahm die Zuhörer dann mit auf eine spannende Zeitreise.

Der erste Teil des Vortrages befasste sich mit der Becherkultur ( ca 2500 v.Chr.) Aus dieser Zeit stammende Grabanlagen wurden bei Bauarbeiten für die Henschel- Flugmotorenwerke in 1939 gefunden Diese Grabanlagen hatten einen Durchmesser von 11bis 17m und waren ca. 1,55m hoch. Als Grabbeilagen wurden Becher und Steinbeile gefunden. Im zweiten Teil des Vortrages informierte Herr Kramer über den Bau, den Betrieb und die Zerstörung der Henschel Flugmotorenwerke.

Im dritten Teil des Vortrages ging es dann um „unser VW-Werk“. Vom Kauf des Geländes über den Bau der Halle 1, (die schon während der Bauzeit größer geplant und gebaut werden musste), den Bau des Kraftwerkes und der Halle 4 bis zum Bau der Halle 2, die in 1963 / 64 gebaut wurde und damals die größte Halle in Europa war. Mit weiteren Informationen über Baumaßnahmen, wie das neue Feuerwehrgebäude, den Neubau der Halle 6, den Bau der Magnesium-Gießerei und, ganz aktuell, den Überbau der Straße zwischen Halle 3 und Halle 4 beendete Herr Kramer seinen mit vielen Fotos und Dokumenten sehr anschaulich untermalten Vortrag.

Langer Beifall und eine Flasche Apfelsekt aus der Sektkellerei Döhne in Breitenbach als kleines Dankeschön an Herrn Kramer! Nachdem zum Frühstück überwiegend Kaffee getrunken wurde, wurde dann zum Abschluss des 1. Männerfrühstücks doch noch die ein oder andere kleine Flasche Bier aus unserer Rengershäuser Brauerei geleert.

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung! Fortsetzung im Herbst !

Dieter Gibhardt

 

Frauenfrühstück 21. März 2015: „Wie ist es mit Gott und dem Bösen“ – Apfelrezepte und Hiobsbotschaften

Der Apfel der Versuchung hat das Paradies beendet, das Böse war angekommen. Diesen Bogen spannte das einfallsreiche Frauenfrühstückteam mit Apfelrezepten zum interessanten Thema „Wie ist es mit Gott und dem Bösen?“ Eine tolle Idee, die uns allen zugute kam. Denn Apfelkreationen in Vollendung beherrschten das bunte Buffet: Apfellasagne mit Gorgonzolasauce, Lachscarpaccio mit Apfel-Sesam-Marinade, Rindfleisch mit Apfelvinaigrette und noch so viel mehr Apfelleckereien schmeckten vorzüglich. Der Versuchung konnte keine widerstehen und vom Bösen war nichts zu spüren.

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Irmgard Viereck begrüßt die Teilnehmerinnen

 

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Pfarrerin Dr. Insa Rohrschneider als Hiob

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Pfarrerin Dr. Insa Rohrschneider leitete dann gekonnt zum anspruchsvollen Thema des Vormittags über. In der Gestalt des Hiob aus dem alten Testament erzählte sie die biblische Geschichte von allem Leid und Bösem, das Hiob in seinem Leben widerfahren war und wie er darum mit Gott so haderte, doch seinen Glauben dabei nie verlor.

Ja, die Hiobsbotschaften lassen uns fragen: Leid, Tod, Schicksalsschläge, Krieg, Naturkatastrophen, warum lässt Gott das zu? Leid zwingt den Menschen allemal, in sich zu gehen, etwas gründlicher nachzudenken, denn Leid ist sozusagen die dunkle Seite der menschlichen Freiheit. Denn Gott hat uns nicht als Marionette erschaffen, sondern als sein Gegenüber mit allen Freiheiten und eigenen Entscheidungen für sein Leben. Mit Leid umgehen, aus dem Leid heraus lernen, sogar eine positive Veränderung zu erfahren, all das kam zur Sprache. Warum lässt Gott das zu? Dass sich diese Frage nicht ein-für-alle-mal bündig beantworten lässt, ist sicher. Es ist aber ein großer Unterschied, ob ich diese Frage stelle, um Gott die Schuld für alles Elend dieser Welt aufzuladen oder ob ich gegen das Elend ankämpfe oder Leid annehme und Gott dabei immer an meiner Seite weiß.

Vieles ließe sich dazu noch anführen und ergänzen, zu hinterfragen oder erkennen, aber einige gute Denkanstöße zu diesem umfangreichen und schwierigen Thema konnten wir auf jeden Fall mit nach Hause nehmen.

 

Punkt 5 – Gottesdienst am 15. März 2015 in Guntershausen

Punkt-5-Gottesdienste“ haben in der Evangelischen Kirchengemeinde Rengershausen-Guntershausen eine besondere Tradition, die am vergangen Sonntag fortgeführt wurde. Man beschäftigt sich immer mit besonderen aktuellen Themen, am Sonntag in der gut besuchten Guntershäuser Kirche unter dem Titel „Darfs ein bisschen fremd sein?“ mit Ausgrenzung und Anpassung. Dazu bot der von einem Mitarbeitenden-Team der Kirchengemeinde vorbereitete Gottesdienst für alle Altersgruppen der Gemeinde Informationen und Anregungen zum Nachdenken.

Finja Kiekel und Lotte Norwig lasen aus einem Kinderbuch die Geschichte vom Anderssein. Anschließend erhielten die Gottesdienstbesucher in einem Interview, das der Referent für Ökumenisches Lernen im Landeskirchenamt, Wolfram Dawin, mit dem aus Eritrea stammenden Ehepaar Zekarias führte, einen Einblick in praktische Erfahrungen mit dem Fremdsein: Das Ehepaar Zekarias lebt seit 25 Jahren in Deutschland und ist u.a. über eine evangelische Kirchengemeinde in Kassel gut integriert.

Vertieft wurde das Thema „Fremdsein“ unter verschiedenen alltagspraktischen und religiösen Aspekten in einem Dialog zwischen Emmi Krug und Gesa Kiekel. Ihr Fazit lautete: Es soll, es muss sogar ein bisschen fremd sein. Ein bisschen Fremdheit steckt in jedem Menschen und ist die Voraussetzung für die eigene von Gott geschenkte und gewollte Persönlichkeit. Viele verschiedene einzelne Persönlichkeiten machen unser Zusammenleben bunt und befähigen uns, auch offen mit allem Fremden um uns herum umzugehen.

Fabian und Lukas Sinning führten gekonnt moderierend durch den Gottesdienst, der wie gewohnt musikalisch von der Punkt-5-Band mit zum Thema passenden Songs (u.a. von Heinz Rudolf Kunze, Udo Lindenberg und den Wise Guys) und liturgischen Liedern ausgestaltet wurde. Zum Gottesdienst gehören immer ein Agape-Mahl und ein Fürbittengebet, das aus den einzelnen Gebetswünschen der Gottesdienstbesucher zusammengestellt wurde.

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Die Fotos zeigen (v. l. n. r.) Emmi Krug, Finja Kiekel, Lukas Sinning, Pfarrerin Brede-Obrock, Msgana Zekarias, Helmut Krug, Janet Zekarias, Wolfram Dawin, Fabian Sinning und Lotte Norwig vor dem Altar, Emmi Krug und Gesa Kiekel bei ihrer Dialogpredigt, Wolfram Dawin und das Ehepaar Zekarias beim Interview sowie die Moderatoren Fabian Sinning, Lukas Sinning und Dr.Andreas Kiekel.

(Fotos: Ralf Sinning).

 

Der Weltgebetstag am 6. März 2015 von den Bahamas

Flamingos, Muscheln, Palmen, bunt gekleidete Frauen, die fröhlich einziehen –  all das zeigte Lebensfreude, einen Hauch von Fernweh, schneeweißem Strand und türkisblauem Meer. Der Weltgebetstag in der Guntershäuser Kirche brachte uns die Bahamas eindrucksvoll näher. Die kleine Band mit Claudia und Rolf Woermann, Vera Weitzel und Werner Bremer sorgte für die passende und stimmungsvolle Musik. Ein informativer Lichtbildvortrag machte deutlich, dass es sich paradiesisch auf dem Inselstaat in der Karibik leben lässt, insbesondere für die zahlreichen Touristen. Aber das vermeintliche Paradies hat auch seine Schattenseiten: Häusliche Gewalt gegen Frauen, Vergewaltigungen von Minderjährigen, Abschiebung von Migranten und eine große Brustkrebsrate.

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In einem Anspiel aus der Bibel, wenn Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, zeigen uns die Frauen der Bahamas, wo Gottes Liebe für sie spürbar wird. Begreift ihr meine Liebe? Begreift ihr, was ich eben für Euch getan habe? fragt uns Jesus. Wir haben in diesem Gottesdienst miterlebt, wie auf den Bahamas diese Liebe ganz konkret verstanden wird und umgesetzt werden soll: Die Frauen auf den Bahamas wollen Menschen aus ihrem Lebensumfeld symbolisch die Füße waschen, das heißt ihnen Rat und Unterstützung anbieten, wenn sie sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, dabei auf sie zugehen, ihnen die Hand reichen, ermutigen und helfen.

Eine Frau mit ihrem Enkel im Kinderwagen (Sabine Holm) sprach für die minderjährigen Mütter auf den Bahamas, die Hilfe von dem Frauenrechtszentrum „Bahamas Crisis Center bekommen“, das sexuelle Gewalt gegen Mädchen bekämpft. Unsere Kollekte in Höhe von 366 € fließen dorthin.

Fröhlich ging es beim Probieren vieler köstlicher Gerichte aus der Küche der Bahamas weiter.

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guntershausen_kircheKirche Rengershausen im Herbst 2013

 

 

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